venerdì 19 settembre 2014

Eine Kunstgeschichte im Dienst der neuen Herausforderungen der Gegenwart Für einen neuen kirchlichen Auftrag

Mazdeist Itten

Nach der Lektüre und den Überlegungen zur apostolischen Exhortation „Evangelii Gaudium“ wird uns in vollem Maße bewusst, dass die Evangelisierung viele Kanäle durchläuft und sich über zahlreiche Disziplinen erstreckt. Der Glaube muss mit Freude verkündet werden und jede Manifestation eines gläubigen Christen muss von wahrhaftiger Freude durchdrungen sein.
Wie oftmals betont wurde, werden die bildenden Künste, Malerei, Skulptur und Architektur,  zwangsläufig von dieser neuen Welle der von den Schriften des Heiligen Vaters freigesetzten positiven Energie beeinflusst. Die Schaffung der Grundlagen eines fruchtbaren und lohnenden Auftrags erfordert nicht die nunmehr jahrzehntelang praktizierte konsequente Analyse der theologischen Disziplinen ausgehend von der Liturgie, sondern auch das Studium der Künste nach ihren erkenntnistheoretischen und disziplinären Statuten. Ferner sind Erforschungen der verschiedenen Künste entsprechend den kunstphilosophischen Reflexionen und die Möglichkeit vonnöten, über nachfolgende spezifische Studien deren tatsächliche Verfügbarkeit im Sinne einer Verwendung im liturgischen, katechetischen, kerygmatischen und pastoralen Bereich zu ermitteln.
So haben in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche neue disziplinäre Strömungen in den verschiedenen kunstwissenschaftlichen Disziplinen Einzug gehalten. Diese verbinden verschiedene wissenschaftliche Disziplinen durch die Kombination der in anderen Bereichen erzielten Ergebnisse mit den kunsthistorischen Fragen der verschiedenen Künste, um so die Ereignisse der vergangenen zwei Jahrhunderte und der letzten Jahrzehnte unter anderem im westlichen Horizont zu rekonstruieren.
Die Religionssoziologie hat nunmehr zahlreiche mit der Geburt und der Entwicklung vieler religiöser Gruppen und Sekten verbundene Ereignisse ermittelt und dadurch einen Forschungsbereich der neuen Überzeugungen festgestellt. Im Übrigen zeigt die Vielzahl von Studien über den modernen, postmodernen und nun transmodernen Atheismus innerhalb der Philosophie, wie die Kultur in den vergangenen Jahrzehnten gerade durch eine progressive Paganisierung in Mitleidenschaft gezogen wurde. Zu diesen Ergebnissen gelangte man auch über die kulturelle Anthropologie, die Soziologie und die Sozialpsychologie. Nun gilt es, die aus der Gegenüberstellung dieser Disziplinen und der zeitgenössischen Kunstgeschichte resultierenden Ergebnisse einzusetzen, wie es bereits im theoretischen und unmittelbar historiografischen Bereich geschieht.
Die verschiedenen künstlerischen Bewegungen des 19., 20. und 21. Jahrhunderts können viel besser verstanden werden, wenn auf die enge Beziehung zu den verschiedenen Bereichen des Neopaganismus Bezug genommen wird. Eine Schilderung der für die Kunstgeschichte in diesen Jahrhunderten prägenden künstlerischen und avantgardistischen Bewegungen ist daher ohne Kenntnis der von den einzelnen Künstlern oder ganzen Gruppen praktizierten Religionen nicht möglich. Eine rein formale Kunstgeschichte ist nicht umsetzbar, denn sie setzt Dinge in Beziehung, die scheinbar zusammengehören, zwischen denen aber in Wirklichkeit keinerlei Kontinuität und Schlüssigkeit besteht und die zugleich die realen Beziehungen zwischen Gründungselementen wie Überzeugungen, die neuen Religionen und esoterische Sekten, verbirgt.
Das Verständnis der hinter den Formen der Architektur, Malkunst, Skulptur, Musik oder Literatur liegenden religiösen Prinzipien ist zweifellos nicht nur für die Einsicht in verschiedenen künstlerischen Texten, sondern auch für eine Gesamtsicht auf die Gruppen und Bewegungen eine entscheidende Voraussetzung. So blieben manche Künstler fasziniert von den östlichen und fernöstlichen Religionen, andere von philosophischen oder esoterischen Sekten. Wieder andere besuchten mehrere Gruppen und religiöse Bewegungen und kombinierten dann Elemente aus verschiedenen Gebieten zu neuen Gruppierungen unterschiedlicher Spiritualität. Manche Künstler haben das Kunstwerk ausschließlich als Produkt einer bestimmten meditativen Praxis unter Einbezug von Drogen und natürlichen oder künstlichen Rauschmitteln aufgefasst, wobei die religiösen Praktiken antiker Völker oder zeitgenössischer ethnischer Gemeinschaften als Inspirationsquelle dienten. Der Einsatz von LSD, Marijuana oder Alkohol sind daher nicht zufällig und noch weniger zurückzuführen auf den Gedanken eines „verdammten Künstlerleben“, sondern vielmehr auf tatsächliche schamanische Praktiken. Jener Künstler schafft nur bei aufrechtem Kontakt mit den leitenden Geistern, so wie im Falle vieler auf unserem Planeten wandernder Völker, und der andere produziert nur unter der Einwirkung von Rauschmitteln, denn er ist überzeugt davon, dass Drogen seine Empfindungen so sehr potenzieren, dass sie ihm ein über den Körper hinausgelangendes Sehen ermöglichen und er sich den körperlichen Grenzen entziehen und in eine psychische, surreale und traumähnliche Dimension eintreten kann.
Dies gilt für Maler, Musiker und Schriftsteller gleichermaßen.
Ebenso gibt es Architekturen, die unmittelbar von räumlich und zeitlich fernen Orten zu kommen scheinen, jedoch von Architekturgeschichtsbüchern erzählt werden als das Ergebnis von Visionarität und Innovation, während sich ihre Grundlagen allerdings in der Religions- und Völkergeschichte befinden.
Mit anderen Worten konnte sich die Kunst der Moderne, Postmoderne und Transmoderne gerade dank der unendlichen neopaganen und esoterischen religiösen Einflüsse entfalten, die die gesamte Laisierungsbewegung des vor allem europäischen Westens beeinflussten, indem zahllose revolutionäre und avantgardistische Ergebnisse produziert wurden. Es ist notwendig, all das Geschehene zu studieren, um zu entscheiden, welches „Kunstsystem“ für die Realisierung der neuen Kirchen und Kunstwerke notwendig ist, die notwendigerweise darin einzufügen sind. Möglicherweise müssen die Gründungsprinzipien der christlichen Kunst nachgezeichnet und erneuert werden, ohne sich in neopaganen und säkularisierten Sümpfen zu verlieren, wie der Heilige Vater Franziskus uns in jeder seiner Reden empfiehlt.
Rodolfo Papa ist Dozent für Geschichte der Ästhetik an der Päpstlichen Universität Urbaniana, Künstler und päpstlicher akademischer Ordinarius. Er zählte zu den Experten der 13. Ordentlichen Vollversammlung der Bischofssynode.

martedì 16 settembre 2014

UNA STORIA DELL’ARTE A SERVIZIO DELLE NUOVE SFIDE DELLA CONTEMPORANEITÀ. Per una nuova committenza ecclesiastica.

Dopo aver letto e meditato l’esortazione apostolica Evangelii Gaudium, ci rendiamo ben conto che l’evangelizzazione passa attraverso molti canali e molte discipline. La fede deve essere annunciata con gioia, e la gioia deve vedersi realmente in ogni manifestazione del fedele cristiano.
Le arti figurative, pittura scultura ed architettura, come abbiamo detto molte volte, non possono non essere influenzate da questa nuova ondata di energia propulsiva prodotta dagli scritti del Santo Padre. Ma per costruire le basi di una feconda e proficua committenza, è indispensabile che ci sia non solo una analisi coerente nelle discipline teologiche a partire proprio dalla Liturgia, come ormai da decenni si continua a fare, ma è altrettanto necessario studiare le arti secondo i loro statuti epistemologici e disciplinari. È necessario poi, che le varie arti vengano indagate secondo le riflessioni della filosofia dell’arte e che si possa poi, attraverso studi specifici, indagarne le reali disponibilità al fine di un utilizzo in campo liturgico, catechetico, cherigmatico e pastorale.
Infatti, negli ultimi decenni si sono fatte largo nelle discipline che studiano le varie arti, molti nuovi filoni disciplinari che coniugano diverse aree di studio, combinando i vari risultati ottenuti in altri campi con le questioni storico artistiche delle varie arti, per ricostruire ciò che è accaduto nel corso degli ultimi due secoli e cosa sta accadendo negli ultimi decenni, nell’orizzonte occidentale e non solo.
La sociologia delle religioni ha ormai individuato moltissimi eventi legati alla nascita e allo sviluppo di molti gruppi e sette religiose, tanto da individuare un’area di ricerca sulle nuove credenze. Del resto in ambito filosofico i moltissimi studi sull’ateismo moderno, post-moderno e ora trans-moderno, mostrano come la cultura negli ultimi decenni abbia risentito proprio di una progressiva paganizzazione. A questi medesimi risultati si è giunti anche attraverso l’antropologia culturale, la sociologia e la psicologia sociale. Ora è necessario utilizzare i risultati che emergono dai confronti tra queste discipline e la storia dell’arte contemporanea, come ormai si sta già facendo sia in ambito teoretico, sia in quello più direttamente storiografico.
I vari movimenti artistici del XIX, del XX e del XXI secolo si comprendono molto meglio facendo riferimento alle profonde relazioni con le varie aree di neo-paganesimo, anche esoterico. Non è quindi possibile affrontare la narrazione dei movimenti artistici e delle avanguardie che hanno influenzato i fatti della storia dell’arte in questi secoli, senza conoscere le religioni praticate dai singoli artisti o da interi gruppi. Non si può fare una storia dell’arte solo formale, perché mette in relazione cose che apparentemente stanno insieme, ma che in realtà non hanno nessun legame di continuità e di consequenzialità, e nel contempo nasconde le reali relazioni tra elementi fondativi, come appunto le credenze, le nuove religioni e le sette esoteriche.
Comprendere quindi che dietro forme architettoniche, pittoriche, scultoree, musicali o letterarie ci sono principi religiosi è sicuramente un fatto importante non solo per la comprensione dei vari testi artistici, ma anche per inquadrare l’insieme dei gruppi e dei movimenti. Alcuni artisti, infatti, sono rimasti affascinati dalle religioni orientali ed estremo orientali, altri da sette filosofiche o esoteriche, altri ancora hanno frequentato più gruppi e movimenti religiosi e poi hanno combinato elementi derivati da più ambiti in nuovi raggruppamenti di varia spiritualità. Ci sono artisti che hanno concepito l’opera d’arte esclusivamente come prodotto di una ben precisa pratica meditativa con uso di droghe e stupefacenti naturali o sintetici, derivando questo da usi religiosi di popoli antichi o di comunità etniche coeve. L’uso quindi di LSD, di marijuana o di alcol non sono casuali, né tanto meno riconducibili a volte solo al concetto di “vita d’artista maledetto”, quanto piuttosto a vere e proprie pratiche sciamaniche. Quell’artista crea solo in contatto con gli spiriti guida, come per molti popoli in giro per il pianeta, oppure il tal’altro compone solo sotto effetto di stupefacenti perché è convinto che la droga potenzi le sue sensazioni al punto da vedere al di là del corpo, sottraendosi al limite fisico della corporeità, entrando in una dimensione psichica, surreale, onirica.
Questo vale per i pittori come per i musicisti e anche per gli scrittori.
Ci sono poi alcune architetture che immediatamente ci sembrano venire da luoghi lontani nello spazio e nel tempo, ma che ci vengono narrate dai libri di storia dell’architettura come frutto di visionarietà e di innovazione, mentre invece hanno ben piantato le loro fondamenta nella storia dei popoli e delle religioni.
In altre parole, l’arte nella modernità,  nella post-modernità e ormai trans-modernità, ha potuto svilupparsi proprio grazie alle infinite suggestioni religiose neo-pagane ed esoteriche che hanno informato tutto il movimento di laicizzazione dell’occidente, in particolare dell’Europa, producendo moltissimi risultati rivoluzionari e avanguardisti. È necessario, dunque, studiare tutto quanto è accaduto ed accade ancora ai nostri giorni per decidere quale “sistema d’arte” adottare per la realizzazione delle nuove chiese e delle opere d’arte che in esse dovremo necessariamente collocare, rintracciando se è possibile i principî fondativi dell’arte cristiana e renderli di nuovo vitali senza perdersi in paludi neo-pagane o secolarizzate, come il Santo Padre Francesco ci raccomanda di fare in ogni suo discorso.

Rodolfo Papa, Esperto della XIII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, docente di Storia delle teorie estetiche, Pontificia Università Urbaniana, Artista, Storico dell’arte, Accademico Ordinario Pontificio. Website www.rodolfopapa.it Blog: http://rodolfopapa.blogspot.com  e.mail:  rodolfo_papa@infinito.it  .




LA NECESSITÀ DI UNA BUONA STORIA DELL’ARTE.

Caravaggio, Isacco salvato, Musei Capitolini Roma
Abbiamo molte sfide da affrontare e vincere sul piano pastorale e missionario nel nostro presente, e per realizzare quello che il Santo Padre ci sprona a fare nelle “periferie esistenziali”, è necessaria una corretta analisi, che scavi fino in fondo l’esortazione apostolica Evangelii Gaudium. Siamo infatti siamo chiamati a dare, come scrive Papa Francesco, “una nuova carne alla parola”, a trovare cioè nuovi modi di dire Cristo, nuove maniere di comunicarlo alle persone in ogni luogo della terra ed in ogni situazione culturale. E’ assai difficile poter affrontare questo se non ci si è appropriati fino in fondo della storia dell’arte, della filosofia dell’arte o dell’estetica. Come possiamo infatti iniziare a costruire senza prima progettare, e come possiamo progettare senza prima aver chiarito i termini storiografici della questione nella quale siamo chiamati ad intervenire? In altre parole, senza una corretta storia dell’arte, capace di spiegare ogni epoca dell’arte cristiana alla luce della fede, è difficile progettare nuove chiese o commissionare nuovi dipinti per quelle chiese, o fare considerazioni pastorali sulla nuova o vecchia evangelizzazione, alla ricerca di strumenti efficaci.
Nell’Angelus di ieri il Santo Padre ancora una volta ci esorta a non diventare dei “cristiani annacquati”, ovvero a non perderci nelle spire del mondo,  a non diventare, cioè, "mondani", facendo perdere di sapore quel sale che Gesù ci ha consegnato con il suo sacrificio d’amore. Papa Francesco ci esorta a evitare che il cristiano si "annacqui" e “perda la carica di novità che gli viene dal Signore e dallo Spirito Santo”. Bisogna evitare di conformarsi al mondo: per uno studioso di storia dell’arte cristiana questo significa anche evitare la tentazione di cedere alle lusinghe di una storiografia approssimativa, fatta magari di molti documenti cartacei e di poca sapienza di lettura. Conformarsi al mondo, nella storia dell’arte, significa guardare le opere d’arte solo come oggetti che hanno avuto e hanno una sola dimensione, quella economica, e ridurre la storia la storia degli uomini solo a questioni economiche o a ricerca di successo; significa considerare gli artisti di tutti i tempi solo esseri “corrotti” e pervertiti, credere che l’arte coincida con il lusso e che nasca solo dal piacere arrogante dell’esibizione e della propaganda politica; significa ritenere che tutta l’arte occidentale, quella cristiana, e cattolica in particolare, sia afflitta dal peccato originale dell’eresia o dell’arbitrio; significa considerare l’Umanesimo e il Rinascimento come epoche pagane dal punto di vista artistico e il Barocco come un tronfio trionfalismo politicamente scorretto. Esiste infatti nella storia dell’arte un conformarsi al mondo che ha inteso screditare tutta l’arte sacra cristiana, frantumandola in mille pezzi, dividendola in mille stili contrapposti e discontinui. Questo è il conformismo peccaminoso della storia dell’arte che annacqua la grande carica di novità che nel passato il cristianesimo è riuscito a produrre a partire proprio da Cristo, questa è la perdita che atrofizza e paralizza il nostro progettare il mondo.
Esistono molti studi sulla storia dell’arte, sia teorici che iconologici, che pur scovando verità e rintracciando sentieri, finiscono poi per ricostruire malamente un’epoca intera o l’esperienza di un artista o di una singola opera, non riuscendo a comprenderli a volte semplicemente per ignoranza delle informazioni catechetiche basilari, per confusione teorica, oppure per ideologia o anche a volte solo per insensibilità e sbadataggine intellettuale.
Per esempio, ci sono testi come quello memorabile di David Freedberg, Il potere delle immagini, pubblicato a Chicago nel 1989,  che già nel sottotitolo Il mondo delle figure: reazioni e emozioni del pubblico mostra un interesse riduzionista: separa infatti il ruolo delle immagini in una categoria a parte, quella appunto delle emozioni, che gli permette di anatomizzare fino al limite estremo il “potere delle immagini”. Distinguere per studiare, che è proprio di alcune scienze, talvolta genera incapacità di ricostruire il mondo che ha generato le immagini artistiche, riducendolo semplicemente ad un cadavere dissezionato. Freedberg ha uno sguardo penetrante che conficca spilli su ogni piccola parte per fissarla, egli guarda l’oggetto dei sui studi con uno sguardo da entomologo, perché quella specie che studia gli è estranea, non gli appartiene. Egli studia i meccanismi del formicaio, ma li riporta alla sua esperienza personale e non compenetra il dispiegarsi degli eventi della comunità alla comunità stessa delle formiche, in altre parole vediamo smontato il formicaio, indicate tutte le parti, analizzati tutti gli elementi singoli, ma non riusciamo a vedere più l’insieme e quindi di fatto non conosciamo nulla di più di quel che sapevamo prima. Purtroppo una visione olistica del mondo delle immagini è spesso mancante anche all’interno del pensiero cattolico. Quanto tutto questo sia fuorviante lo possiamo vedere, per esempio, in una considerazione che il libro di Freedberg produce entro l’ultimo testo di Paolo Prodi, Arte e pietà nella Chiesa tridentina (Il Mulino Bologna 2014). Paolo Prodi, già nell’introduzione, parlando del passaggio dal Rinascimento alla Riforma e alla Controriforma scrive «In questi stessi decenni l’analisi delle opere d’arte, sia letterarie che figurative, è entrata a pieno titolo nelle storia generale come strumento primario per l’interpretazione dei grandi fenomeni della politica e della cultura, e si è messo in luce l’uso delle immagini come strumento di potere»[1]. Nella nota si riferisce proprio al libro di Freedberg mostrando come la lettura riduzionista delle immagini falsifichi l’esito parziale presentandolo come totale e definitivo. L’effetto è tale che difficilmente potremo scrollarci di dosso il pregiudizio che interpreta le immagini artistiche solo in termini di fini politici e demagogici, tanto da arrivare a sconsigliarne l’uso odierno in campo pastorale e missionario.
Un altro esempio di rimandi distratti ed ideologici, è presente all’inizio del secolo scorso quando i testi di Aby Warburg[2] e di Jean Seznec[3] pongono i termini estremi di una questione storiografica che si interroga sul paganesimo del Rinascimento. Warburg insieme ad altri sostiene questa tesi già all’inizio del ‘900, mentre già nel 1940 un suo allievo Seznec la smentisce , infatti «l’ottica di Jean Seznec è strutturata secondo una continuità della tradizione antica attraverso il Medioevo fino al maturo Rinascimento»[4].  Jean Seznec scrive nella introduzione del suo libro sul paganesimo nell’arte, che «l’antichità pagana, lungi dal rinascere nell’Italia del secolo decimo quinto, era sopravvissuta nella cultura e nell’arte medievali; anche per gli antichi dei non vi fu alcuna resurrezione giacchè essi in realtà non erano mai scomparsi dalla memoria e dall’immaginazione degli uomini»[5].  E conclude « alla luce delle nostre analisi infatti il Rinascimento ci appare come una reintegrazione dei motivi antichi nella loro forma antica: non dunque una “resurrezione”, come spesso si lascia intendere, ma un ripristino e un rinnovamento»[6]. Dopo questi due studiosi, si sono ulteriormente affinati gli studi iconologici fino a comprendere pienamente che il Rinascimento non è artisticamente opposto al Medioevo ma in totale continuità, tanto da poterlo definire il compimento del Medioevo.
Persino in un testo filosofico in sé apprezzabile, quale Arte e scolastica di Jacques Maritain, inciampiamo in un giudizio errato sul Rinascimento, che ha condizionato ininterrottamente  gran parte del pensiero cattolico successivo, determinando uno scollamento dai fatti storici e introducendo un  elemento di discontinuità, che troviamo proprio in un pensatore che invece ebbe come suo intento quello di legare il passato al presente  nella linea della continuità.[7]
Volta della Cappella Carafa in Santa Maria sopra Minerva, Roma
Il pregiudizio nei confronti del Rinascimento, del Manierismo e del Barocco che andava di moda presso alcuni movimenti artistici anticattolici dell’inizio del ‘900 determinò, dunque, anche in un pensatore fine come Maritain il mito del “primitivismo”, che egli prediligeva ingenuamente ritenendolo capace di risolvere le questioni artistiche nel campo dell’arte sacra di quei decenni.
Da allora, non molto è cambiato, gli studi storico artistici progrediscono in molti campi, ma in ambiente cattolico permane il pregiudizio nei confronti dei secoli più interessanti dell’arte cristiana. Fino a quando non vinceremo questi pregiudizi infondati, legati a una logica mondana, non potremo far ripartire la rinascita dell’arte e non riusciremo a dare una nuova carne alla Parola, come ci chiede Papa Francesco.


Rodolfo Papa, Esperto della XIII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, docente di Storia delle teorie estetiche, Pontificia Università Urbaniana, Artista, Storico dell’arte, Accademico Ordinario Pontificio. Website www.rodolfopapa.it Blog: http://rodolfopapa.blogspot.com  e.mail:  rodolfo_papa@infinito.it  .







[1] P. Prodi, Arte e pietà nella Chiesa tridentina, Il Mulino Bologna 2014, pp. 10-11.
[2] A. Warburg, La rinascita del paganesimo antico, La Nuova Italia, Firenze 1987.
[3] J. Seznec, La Survivance des dieux antiques. Essai sur le rôle de la tradition mythologique dans l’humanisme et dans l’art de la Renaissance, Studies of the Warburg Institute 11, Londres : The Warburg Institute, 1940
[4] C. Cieri Via, Nei dettagli nascosto, La Nuova Italia Scientifica, Roma 1994, pag.91.
[5] J. Seznec, op. cit. p. 3
[6] Ivi.
[7] J. Maritain, Art et scolastique, Paris, Librairie de l'Art Catholique, 1920

L’ARTE E LA BELLEZZA NELLA FORMAZIONE SACERDOTALE (PARTE II)

In un articolo precedente[1] abbiamo messo in evidenza l’importanza della bellezza e dell’arte nella formazione cristiana, in particolare in quella dei sacerdoti.
Si determina un legame virtuoso nella formazione: un’arte formata bene, prodotta da artisti ben formati dal clero, può a sua volta formare i sacerdoti, i quali sono anche i formatori. I documenti magisteriali mettono in evidenza il legame fondativo tra arte,  bellezza e Dio: «Esse [le arti], per loro natura, hanno relazione con l’infinita bellezza divina, che deve essere in qualche modo espressa dalle opere dell’uomo e sono tanto più orientate a Dio e all’incremento della sua lode e della sua gloria, in quanto nessun altro fine è stato loro assegnato se non quello di contribuire il più efficacemente possibile, con le loro opere, a indirizzare religiosamente le menti degli uomini a Dio» (Sacrosanctum Concilium, n. 122).
L’arte non è fine a se stessa e non si giustifica da sola, ma trova la propria ragione di essere nel suo rapporto con Dio: « l'uomo esprime la verità del suo rapporto con Dio Creatore anche mediante la bellezza delle proprie opere artistiche […] Come ogni altra attività umana, l'arte non ha in sé il proprio fine assoluto, ma è ordinata al fine ultimo dell'uomo e da esso nobilitata» (Catechismo della Chiesa Cattolica, n. 2501). 
In modo specifico, inoltre, l’arte sacra ha un ruolo formativo per il suo legame con la liturgia, e in modo speciale con l’Eucaristia. Infatti, nell’esortazione post-sinodale Sacramentum caritatis  del 22 febbraio 2007, il legame tra bellezza, arte e liturgia viene esplicitato in termini chiari, e collegato alla formazione. «Il legame profondo tra la bellezza e la liturgia deve farci considerare con attenzione tutte le espressioni artistiche poste al servizio della celebrazione. Una componente importante dell'arte sacra è certamente l'architettura delle chiese […] A tale proposito si deve tenere presente che lo scopo dell'architettura sacra è di offrire alla Chiesa che celebra i misteri della fede, in particolare l'Eucaristia, lo spazio più adatto all'adeguato svolgimento della sua azione liturgica […] Lo stesso principio vale per tutta l'arte sacra in genere, specialmente la pittura e la scultura, nelle quali l'iconografia religiosa deve essere orientata alla mistagogia sacramentale. Un'approfondita conoscenza delle forme che l'arte sacra ha saputo produrre lungo i secoli può essere di grande aiuto per coloro che, di fronte a architetti e artisti, hanno la responsabilità della committenza di opere artistiche legate all'azione liturgica. Perciò è indispensabile che nella formazione dei seminaristi e dei sacerdoti sia inclusa, come disciplina importante, la storia dell'arte con speciale riferimento agli edifici di culto alla luce delle norme liturgiche» (Sacramentum Caritatis, n. 41) La sottolineatura della importanza dello studio della storia dell’arte sacra è molto precisa: la conoscenza della tradizione con cui l’arte ha servito la liturgia è uno strumento formativo indispensabile. Molto opportunamente il Catechismo afferma che «i Vescovi, personalmente o per mezzo di delegati, devono prendersi cura di promuovere l'arte sacra, antica e moderna, in tutte le sue forme, e di tenere lontano, con il medesimo zelo, dalla liturgia e dagli edifici del culto, tutto ciò che non è conforme alla verità della fede e all'autentica bellezza dell'arte sacra»  (Catechismo della Chiesa Cattolica, n. 2503).
L’arte risulta formativa, anche in quanto luogo di trasmissione della fede, come è stato messo in evidenza dal XIII Sinodo dei Vescovi (che ha avuto luogo dal 7 al 28 ottobre 2012) che, affrontando ogni aspetto  della nuova evangelizzazione, ha prestato anche molta attenzione all’arte come strumento di comunicazione della Fede.
Fin dall’Instrumentum Laboris, redatto proprio in preparazione del Sinodo stesso, l’attenzione alla dimensione della bellezza artistica è ampia:  il numero 157 del capitolo IV recita espressamente: «In questo capitolo dedicato al rapporto tra fede e conoscenza va collocato anche il richiamo contenuto nelle risposte all’arte e alla bellezza come luogo di trasmissione della fede».
Nel corso del Sinodo numerosi passaggi sono stati dedicati al tema dell’arte, tanto che la numero 20 dell’Elenchus delle 58 proposizioni finali prodotte dal Sinodo è dedicata proprio a “La nuova evangelizzazione e la via della bellezza” (il testo qui sotto riportato è di traduzione mia, non ufficiale): «Nella Nuova evangelizzazione, un’attenzione particolare va fatta alla via della bellezza : Cristo, il “buon pastore” (cfr. Gv 10,11), è la verità in persona, segno della bellezza rivelata, che versa se stesso senza misura. È importante di dare testimonianza ai giovani che seguono Cristo non solo della sua bontà e verità, ma anche della pienezza della sua bellezza. Come ha affermato sant’Agostino: “non è possibile amare ciò che non è bello” (Confessioni, IV, 13.20). La bellezza ci attira verso l’amore, dove Dio ci rivela il suo volto in cui crediamo. Sotto questa luce, gli artisti si sentono interpellati dalla nuova evangelizzazione e, al tempo stesso, si sentono dei comunicatori privilegiati di essa». Viene messo in evidenza il ruolo che l’arte deve avere nella formazione dei chierici, con esplicito rimando alla Sacrosanctum Concilium:  «Nella formazione dei seminaristi non devono essere trascurate né l’educazione alla bellezza, né l’educazione alle arti sacre, come ci ricorda l’insegnamento del Concilio Vaticano II (cfr. Sacrosanctum Concilium, 129)».
La questione della formazione rimanda, anche nel contesto sinodale, alla necessità di dirimere la qualità dell’arte, sulla base della sua verità: «È necessario che la Chiesa sia vigile nella cura e nella promozione della qualità dell’arte che è permessa negli spazi sacri riservati alle celebrazioni liturgiche, preservandone la bellezza e la verità della sua espressione».
L’arte, dunque, è strumento formatore solo in quanto è essa stessa formata. Al proposito nel Decreto sugli strumenti di comunicazione sociale Inter Mirifica promulgato il 4 dicembre 1963, viene esplicitamente affermato che esistono teorie estetiche erronee e che anche l’arte ricade entro le norme dell’etica: «La [seconda] questione riguarda le relazioni tra i diritti dell'arte -come si suol dire- e le norme della legge morale. Poiché il moltiplicarsi di controversie su questo argomento non di rado trae origine da dottrine erronee in materia di etica e di estetica, il Concilio proclama che il primato dell'ordine morale oggettivo deve essere rispettato assolutamente da tutti. Questo ordine è il solo a superare e armonizzare tutte le diverse forme dell'attività umana, per quanto nobili esse siano, non eccettuata quella dell'arte» (Inter Mirifica, n. 6). Il Catechismo della Chiesa Cattolica approfondisce ulteriormente il discorso sulla questione artistica, precisando quale arte possa essere considerata legittimamente sacra: « L'arte sacra è vera e bella quando, nella sua forma, corrisponde alla vocazione che le è propria: evocare e glorificare, nella fede e nella adorazione, il mistero trascendente di Dio, bellezza eccelsa di verità e di amore, apparsa in Cristo “irradiazione della sua gloria e impronta della sua sostanza” (Eb 1,3), nel quale “abita corporalmente tutta la pienezza della divinità” (Col 2,9), bellezza spirituale riflessa nella Santissima Vergine Maria, negli angeli e nei santi. L'autentica arte sacra conduce l'uomo all'adorazione, alla preghiera e all'amore di Dio Creatore e Salvatore, Santo e Santificatore» (Catechismo della Chiesa Cattolica, n. 2502). Una autentica arte sacra è dunque un crocevia formativo: forma il seminarista alla bellezza del sacerdozio, lo rende in grado di formare spiritualmente e teologicamente gli artisti, e diventa strumento di evangelizzazione per tutti i fedeli.
Tutto questo viene sintetizzato e rilanciato con uno spirito rinnovato da papa Francesco nell’esortazione apostolica Evangelii Caritatis, che raccoglie anche il lavoro fatto nel Sinodo del 2012. Infatti, rimandando in nota proprio al numero 6 della Inter Mirifica, papa Francesco scrive: «Non si tratta di fomentare un relativismo estetico, che possa oscurare il legame inseparabile tra verità, bontà e bellezza, ma di recuperare la stima della bellezza per poter giungere al cuore umano e far risplendere in esso la verità e la bontà del Risorto. Se, come afferma sant’Agostino, noi non amiamo se non ciò che è bello, il Figlio fatto uomo, rivelazione della infinita bellezza, è sommamente amabile, e ci attrae a sé con legami d’amore. Dunque si rende necessario che la formazione nella via pulchritudinis sia inserita nella trasmissione della fede. È auspicabile che ogni Chiesa particolare promuova l’uso delle arti nella sua opera evangelizzatrice, in continuità con la ricchezza del passato, ma anche nella vastità delle sue molteplici espressioni attuali, al fine di trasmettere la fede in un nuovo “linguaggio parabolico”» (n. 167).



Rodolfo Papa, Esperto della XIII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, docente di Storia delle teorie estetiche, Pontificia Università Urbaniana, Artista, Storico dell’arte, Accademico Ordinario Pontificio. Website www.rodolfopapa.it Blog: http://rodolfopapa.blogspot.com  e.mail:  rodolfo_papa@infinito.it  .





[1] http://www.zenit.org/it/articles/l-arte-e-la-bellezza-nella-formazione-sacerdotale-parte-i

L’ARTE E LA BELLEZZA NELLA FORMAZIONE SACERDOTALE (PARTE I)

“Formazione” è una parola chiave del Magistero degli ultimi anni e riguarda tutto il popolo di Dio: nella Evangelii Gaudium, papa Francesco sottolinea che «La formazione dei laici e l’evangelizzazione delle categorie professionali e intellettuali rappresentano un’importante sfida pastorale» (Evangelii Gaudium n. 102). Se è importante il cammino di formazione del gregge, particolare importanza assume la formazione dei pastori.
Il 12 maggio scorso, incontrando i sacerdoti e i seminaristi studenti a Roma, papa Francesco ha ribadito come la formazione debba poggiarsi su quattro pilastri: «la formazione spirituale, la formazione accademica, la formazione comunitaria e la formazione apostolica».
Questi quattro pilastri trovano una sintesi, strutturale e non solo decorativa, nella formazione alla bellezza; nella Evangelii Gaudium è scritto che è importante che «la formazione nella via pulchritudinis sia inserita nella trasmissione della fede» (Evangelii Gaudium, n. 167).
Il Concilio Vaticano II nel Decreto sulla formazione sacerdotale Optatam Totius ha affermato “solennemente” la “importanza somma” della formazione sacerdotale. Proprio nei documenti conciliari sono presenti importanti riflessioni su tale formazione, e chiare indicazioni sui contenuti e sui modi. Da tali riflessioni emerge l’intreccio fecondo della formazione: il sacerdote formato può essere un buon formatore; la formazione dei fedeli dipende anche dalla formazione del sacerdote.
Entro tale intreccio l’arte riveste un ruolo particolare, essendo strumento importante della formazione culturale, spirituale e liturgica del sacerdote e dei fedeli.
Nella Optatam Totius la formazione umanistica viene indicata come prioritaria: «Gli alunni del seminario, prima di iniziare gli studi ecclesiastici propriamente detti, devono acquistare quella cultura umanistica e scientifica che in ciascuna nazione dà diritto ad accedere agli studi superiori; inoltre devono acquistare quella conoscenza della lingua latina che è necessaria per comprendere e utilizzare le fonti di tante scienze e i documenti della Chiesa» (Optatam Totius, n. 13).
La consistenza della formazione umanistica –ed il ruolo specifico esercitato dall’arte– viene precisata in altri documenti, e in particolare nella Costituzione sulla Sacra Liturgia Sacrosantum Concilium, in cui il termine “formazione” ricorre ben 19 volte, in quanto formazione liturgica (nn. 17 e ss.), musicale (nn. 115 e ss.), artistica (nn. 127 e ss.). rivolta ai sacerdoti, ai fedeli, agli artisti,
All’arte, in particolare, viene riconosciuto un ruolo centrale tra le attività umane: «fra le più nobili attività dell’ingegno umano sono annoverate, a pieno diritto, le belle arti, soprattutto l’arte religiosa e il suo vertice l’arte sacra»(Sacrosanctum Concilium, n. 122). Viene precisato che nel percorso formativo dei chierici occorre inserire lo studio della storia dell’arte sacra ed anche lo studio di una corretta teoria dell’arte[1], ovvero dei “sani principi” su cui devono fondarsi le opere: «I chierici, durante il corso filosofico e teologico, siano istruiti anche sulla storia e sullo sviluppo dell'arte sacra, come pure sui sani principi su cui devono fondarsi le opere dell'arte sacra » (Sacrosanctum Concilium, n. 129). Viene immediatamente messo in evidenza il legame tra la formazione artistica dei sacerdoti e la formazione degli artisti, in quanto  il sacerdote ben formato saprà «offrire consigli appropriati agli artisti nella realizzazione delle loro opere» (Sacrosanctum Concilium, n. 129). Il collegamento con la formazione degli artisti viene precisato approfonditamente: «I vescovi, o direttamente o per mezzo di sacerdoti idonei che conoscono e amano l'arte, si prendano cura degli artisti, allo scopo di formarli allo spirito dell'arte sacra e della sacra liturgia» (Sacrosanctum Concilium, n. 127).
La formazione degli artisti è un compito per la Chiesa, e rimanda al ruolo “formatore” dell’arte stessa nei confronti dei fedeli: «Si raccomanda inoltre di istituire scuole o accademie di arte sacra per la formazione degli artisti, dove ciò sembrerà opportuno. Tutti gli artisti, poi, che guidati dal loro talento intendono glorificare Dio nella santa Chiesa, ricordino sempre che la loro attività è in certo modo una sacra imitazione di Dio creatore e che le loro opere sono destinate al culto cattolico, alla edificazione, alla pietà e alla formazione religiosa dei fedeli» (Sacrosanctum Concilium, n. 127).
Si delinea un vero e proprio intreccio formativo: l’arte forma il sacerdote. Il sacerdote preparato può formare l’artista e le opere di arte sacra formano i fedeli. Dalla dinamica stessa della formazione, si comprende che non è vero che un’arte qualunque  comunque “forma”. Non è accettabile considerare che qualunque tipo di opere d’arte possa svolgere un ruolo formativo. Al contrario: solo un’arte formata, prodotta da artisti ben formati dal clero, può a sua volta formare i sacerdoti, i quali sono anche i formatori. Nei documenti magisteriali troviamo precise indicazioni. Innanzitutto il ruolo formativo dell’arte sta nella sua relazione con la bellezza: «Esse [le arti], per loro natura, hanno relazione con l’infinita bellezza divina, che deve essere in qualche modo espressa dalle opere dell’uomo e sono tanto più orientate a Dio e all’incremento della sua lode e della sua gloria, in quanto nessun altro fine è stato loro assegnato se non quello di contribuire il più efficacemente possibile, con le loro opere, a indirizzare religiosamente le menti degli uomini a Dio» (Sacrosanctum Concilium, n. 122). Per indirizzare le menti a Dio, che è somma bellezza, l’arte deve essere bella. Occorre rilevare che la resistenza a ogni forma di “dittatura del relativismo” trova grande forza proprio nella obiettività della bellezza, nella verità della bellezza, che costituisce un presupposto concettuale del Magistero.
Nel Catechismo della Chiesa Cattolica la questione dell’arte viene affrontata, in modo significativo, entro l’analisi dell’ottavo comandamento “Non pronunciare falsa testimonianza”, evidenziando il legame tra arte, bellezza e verità: «La pratica del bene si accompagna ad un piacere spirituale gratuito e alla bellezza morale. Allo stesso modo, la verità è congiunta alla gioia e allo splendore della bellezza spirituale. La verità è bella per se stessa. All'uomo, dotato d'intelligenza, è necessaria la verità della parola, espressione razionale della conoscenza della realtà creata ed increata; ma la verità può anche trovare altre forme di espressione umana, complementari, soprattutto quando si tratta di evocare ciò che essa comporta di indicibile, le profondità del cuore umano, le elevazioni dell'anima, il mistero di Dio» (Catechismo della Chiesa Cattolica, n. 2500).
La vera formazione tiene sempre insieme la “triade esistenziale” di vero, bello e buono, come ha ribadito papa Francesco il 10 maggio scorso, incontrando il mondo della scuola, ovvero il primo gradino della formazione scolastica:  «La missione della scuola è di sviluppare il senso del vero, il senso del bene e il senso del bello. E questo avviene attraverso un cammino ricco, fatto di tanti “ingredienti”. Ecco perché ci sono tante discipline! Perché lo sviluppo è frutto di diversi elementi che agiscono insieme e stimolano l’intelligenza, la coscienza, l’affettività, il corpo, eccetera. Per esempio, se studio questa Piazza, Piazza San Pietro, apprendo cose di architettura, di storia, di religione, anche di astronomia – l’obelisco richiama il sole, ma pochi sanno che questa piazza è anche una grande meridiana. In questo modo coltiviamo in noi il vero, il bene e il bello; e impariamo che queste tre dimensioni non sono mai separate, ma sempre intrecciate. Se una cosa è vera, è buona ed è bella; se è bella, è buona ed è vera; e se è buona, è vera ed è bella. E insieme questi elementi ci fanno crescere e ci aiutano ad amare la vita, anche quando stiamo male, anche in mezzo ai problemi. La vera educazione ci fa amare la vita, ci apre alla pienezza della vita!».


Rodolfo Papa, Esperto della XIII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, docente di Storia delle teorie estetiche, Pontificia Università Urbaniana, Artista, Storico dell’arte, Accademico Ordinario Pontificio. Website www.rodolfopapa.it Blog: http://rodolfopapa.blogspot.com  e.mail:  rodolfo_papa@infinito.it  .






[1] Cfr. R. Papa, Discorsi sull’arte sacra, Cantagalli, Siena 2012.

L’INSTRUMENTUM LABORIS DEL SINODO SULLA FAMIGLIA. LA BELLEZZA E L’ARTE COME STRUMENTI PASTORALI EFFICACI.


Per poter educare al bene, è necessario educare al bello al fine di comprendere il vero. Per educare la famiglia c’è bisogno di ricorrere a principi fondativi forti; come ci indica costantemente Papa Francesco il vero, il bene ed il bello non posso essere disgiunti tra loro, e quindi è necessario pastoralmente promuoverne l’azione congiunta in ogni aspetto: formativo, educativo e catechetico. Nell’Instrumentum laboris (26 giugno 2014) del prossimo Sinodo dedicato alla Pastorale della famiglia di fronte alle nuove sfide, nel capitolo primo della seconda parte, nn. 50-60,  rintracciamo un interessante percorso. Si parte dalla responsabilità dei Pastori e dai doni carismatici, e si affronta il confronto con quanto nei vari continenti si è elaborato nella preparazione al matrimonio, nella pietà popolare, nella spiritualità familiare (cfr. in particolare nn. 52 e 53).
Si delinea un interessante percorso pastorale: « Nonostante una certa disgregazione familiare, rimangono ancora significative la devozione mariana, le feste popolari, quelle dei santi del luogo, come momenti aggregativi della famiglia. Oltre alla preghiera del rosario, in alcune realtà è in uso l’Angelus; un certo valore mantiene la peregrinatio Mariae, il passaggio di un’icona o di una statua della Madonna da una famiglia ad un’altra, da una casa ad un’altra» (n. 57).
Da questa analisi, si evidenzia l’importanza della testimonianza credibile: «Alcuni osservano che talvolta le comunità locali, i movimenti, i gruppi e le aggregazioni religiose possono correre il rischio di rimanere chiusi in dinamiche parrocchiali o aggregative troppo autoreferenziali. Per questo, è importante che tali realtà vivano l’intero orizzonte ecclesiale in chiave missionaria, così da evitare il pericolo della autoreferenza. Le famiglie appartenenti a queste comunità svolgono un apostolato vivo e hanno evangelizzato tante altre famiglie; i loro membri hanno offerto una testimonianza credibile della vita matrimoniale fedele, di stima reciproca e di unità, di apertura alla vita» (n. 58).
R.Papa, Il matrimonio, 2003, cattedrale Bojano (CB)

L’ambito della testimonianza si configura come via pulchritudinis: «Un punto chiave per la promozione di una autentica ed incisiva pastorale familiare sembra essere ultimamente la testimonianza della coppia. Questo elemento è stato richiamato da tutte le risposte. Essenziale appare la testimonianza non solo di coerenza con i principi della famiglia cristiana, ma anche della bellezza e della gioia che dona l’accoglienza dell‘annuncio evangelico nel matrimonio e nella vita familiare. Anche nella pastorale familiare si sente il bisogno di percorrere la via pulchritudinis, ossia la via della testimonianza carica di attrattiva della famiglia vissuta alla luce del Vangelo e in costante unione con Dio. Si tratta di mostrare anche nella vita familiare che “credere in Lui e seguirlo non è solamente una cosa vera e giusta, ma anche bella, capace di colmare la vita di un nuovo splendore e di una gioia profonda, anche in mezzo alle prove (EG 167)”» (n. 59).
Vediamo dunque che viene delineata una proposta pastorale integrata che abbia come metodo la via pulchritudinis.
Per poter impostare tale pastorale, è necessario che si educhino alla bellezza i presbiteri, i consacrati e i laici, fornendo loro gli strumenti filosofici, teologici ed artistici utili per poter contemplare e riconoscere la vera bellezza.
È necessario, quindi, promuovere contemporaneamente una azione educativa nei luoghi di formazione del clero, quali i seminari, le facoltà teologiche e le università pontificie, nella realizzazione di quanto proposto dalla Costituzione sulla Sacra Liturgia del Concilio Vaticano II Sacrosanctum Concilium:  «I chierici, durante il corso filosofico e teologico, siano istruiti anche sulla storia e sullo sviluppo dell'arte sacra, come pure sui sani principi su cui devono fondarsi le opere dell'arte sacra, in modo che siano in grado di stimare e conservare i venerabili monumenti della Chiesa e di offrire consigli appropriati agli artisti nella realizzazione delle loro opere» (n. 129). Questa semplice raccomandazione può aprire al vastissimo discorso della bellezza, come conoscenza e rappresentazione della verità, temi di per sé implicati nella questione dell’arte sacra.
La necessità di rieducare alla bellezza –discorso rilanciato da tutti i pontefici nel corso del XX secolo ed ora nel XXI- è un nodo cruciale nella formazione al bene e alla verità, soprattutto nella attuale epoca post-moderna, dove la secolarizzazione e la paganizzazione proprie della società dei consumi di massa, hanno contribuito alla disumanizzazione della vita dell’uomo e in modo speciale del matrimonio.
La educazione alla bellezza implica innanzitutto una elaborazione filosofica in ordine allo sviluppo di un discorso sulla conoscenza e sulla rappresentazione della verità e del bene, collegati alla bellezza. Tenere insieme il vero, il bene e il bello è una azione fondamentale per la vita dell’uomo, per la conquista del senso delle cose e della loro finalità.
L’educazione alla bellezza, ovvero al riconoscimento della presenza, dell’integrità, dell’ordine, della finalità, serve sia a gustare la bellezza delle composizioni artistiche, sia a gustare e apprezzare la vita morale dell’uomo, la bellezza delle relazioni umane, della interiorità spirituale e dunque della vita matrimoniale.
Risulta utilissimo sviluppare, nelle chiese -negli oratori e nelle case delle varie comunità che raccolgono i laici-, interi cicli pittorici che mostrino esempi di vita coniugale tratti dalle vite dei santi e comunque dalle vite esemplari  di tutte le epoche e di tutti i continenti, per promuovere una azione pastorale caritativa di ordine spirituale, catechetico e morale: «si riconosce la speciale testimonianza data da quei coniugi che restano accanto al proprio consorte nonostante problemi e difficoltà» (n. 60)
Si deve dunque passare da una educazione filosofica e teologica della bellezza ad una più direttamente artistica, perché si attui sul piano sociale e politico una visione capace di essere educatrice ed esemplare, affinché grazie alla bellezza si riesca a  contrastare la disumanizzazione delle deformazioni che la secolarizzazione ed il consumismo spesso producono.
La bellezza è necessaria proprio là dove non si pensa possa esserlo, innanzitutto sul piano socio-politico della comunità contemporanea.

R.Papa, I fidanzati, 2003 Colle d'Anchise (CB)




Rodolfo Papa, Esperto della XIII Assemblea Generale Ordinaria del Sinodo dei Vescovi, docente di Storia delle teorie estetiche, Pontificia Università Urbaniana, Artista, Storico dell’arte, Accademico Ordinario Pontificio. Website www.rodolfopapa.it Blog: http://rodolfopapa.blogspot.com  e.mail:  rodolfo_papa@infinito.it  .

martedì 29 luglio 2014

è morto S. E. il Cardinal Francesco Marchisano, Presidente emerito della Pontificia Commissione per i Beni Culturali, lo ricordo pubblicando alcune foto della inaugurazione della Cappella di Gesù Nazareno da me realizzata nella Basilica romana di San Crisogono per festeggiare il 400 anni della Riforma e gli 800 di fondazione dell'Ordine della Santissima Trinità. maggio 1998.

Il Card. Marchisano che chiede a Padre Pfiffer di commentare e spiegare l'intera opera dopo la benedizione solenne

è morto S. E. il Cardinal Francesco Marchisano, Presidente emerito della Pontificia Commissione per i Beni Culturali, lo ricordo pubblicando alcune foto della inaugurazione della Cappella di Gesù Nazareno da me realizzata nella Basilica romana di San Crisogono per festeggiare il 400 anni della Riforma e gli 800 di fondazione dell'Ordine della Santissima Trinità. maggio 1998.



Due anni intensi di lavoro, su commissione del Procuratore Generale dell'Ordine Trinitario P. Luigi Cianfriglia, O.SS.T., con anche una serie di altri dipinti e ritratti che sono collocati sia nel convento trasteverino di san Crisogono Curia provincializia dell'ordine sia nella sede della Curia Generalizia.




















«Il cardinale Francesco Marchisano, arciprete emerito della Basilica di San Pietro, è morto stamattina intorno alle 10, all’età di 85 anni. Lo ha riferito una nota della Sala Stampa della Santa Sede.
Creato Cardinale da San Giovanni Paolo II durante il Concistoro del 21 ottobre 2003, Marchisano ha esercitato diversi incarichi nella Curia romana, tra cui quello di Presidente della Pontificia Commissione per i Beni Culturali della Chiesa e quello della Pontificia Commissione di Archeologia Sacra.
Il porporato è stato Vicario Generale di Sua Santità per la Città del Vaticano nonché Presidente della Fabbrica di San Pietro e Presidente dell’Ufficio del Lavoro della Sede Apostolica.

Il funerale, sarà presieduto dal Cardinale Angelo Sodano, Decano del Collegio Cardinalizio, ed avrà luogo mercoledì 29 luglio, alle ore 8, presso la Basilica Vaticana. Papa Francesco presiederà il rito dell’ultima commendatio e della valedictio(notizia agenzia ZENIT 28 luglio 2014) http://www.zenit.org/it/articles/la-scomparsa-del-cardinale-francesco-marchisano